Roters kam mit Überraschungen

Seeberg (hub). Das Schülerparlament war pünktlich zusammengetreten, nur der hohe Gast aus der Innenstadt kam zu spät. Der OB Roters hätte 15 Minuten Verspätung, kam die Information in die Runde.

Seit März 2010 gibt es an der Gemeinschaftsgrundschule Riphahnstraße ein Schülerparlament, ihm gehören je eine Schülerin und ein Schüler der einzelnen Klassen (a, b, c) der dritten und vierten Jahrgangsstufe an. Außerdem nehmen die Lehrerin Nicole Lommersum und der Schulsozialarbeiter Simon Schark an der Sitzung teil. Er gehört zum Träger der Schulsozialarbeit: Das Katholische Jugendwerk. Als nun der OB Platz genommen hatte, konnte die Sitzung beginnen. Die Tagesordnung hat immer dieselben fünf Punkte, und an diesem Tag übernahm die 4b die rotierende Präsidentschaft. Kaan Tokgözoglu rief das neue Thema "Gestaltung des Schulhofes nach dem Umbau" auf, während Ceren Kilic den jeweiligen Tagesordnungspunkt auf der Flipchart markierte. Dazu folgte aus der Runde der Vorschlag, einen Malwettbewerb zu veranstalten. Dem stimmten die Delegierten bei einer Gegenstimme zu. Da sich auch die ersten beiden Jahrgangsstufen beteiligen sollten, schlug der Präsident vor, ein Plakat zu entwerfen: "Wir malen ein Bild, die können ja nicht so gut lesen." Die Sitzung war damit beendet. "Das ist richtig gut aufgebaut", lobte der Oberbürgermeister das Schülerparlament und erkundigte sich, was sie bisher erreicht hätten. Neue Toiletten und eine Turnhalle hätten sie bekommen, lautete die Antwort. Außerdem seien die Toilettensheriffs eingeführt worden. "Ich freue mich auf die Rückmeldung aus der Schülerschaft", ergänzte Schulleiter Uwe Reich die Ausführungen der Schülerinnen und Schüler. So leisteten sie auch Beiträge für Regeln in der Schulordnung, so dass man zum Beispiel nicht die Füße an die Wand stellen darf und kein Handy im Unterricht benutzen darf. Als Überraschung lobte der OB für den Malwettbewerb ein Preisgeld von insgesamt 200 Euro aus. Die Klasse des Siegers erhält 100 Euro und die Klassen der Zweit- und Drittplatzierten jeweils 50 Euro zur Anschaffung von Spielmaterial für den Schulhof. Für das Anlegen eines Gartens will der OB die Mitarbeiter des Grünflächenamtes hinzuziehen.

Letzte Änderung: Donnerstag, 26.01.2012 16:21 Uhr

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